Samstag, 29. Oktober 2011

Durch das wilde Kurdistan, der Ararat ruft! (Nachtrag)


Es tut mir leid, dass ihr so lange warten musstet - aber nun der Nachtrag meiner letzten Reisetage.




Wir fünf, Bele, Katz, Peter, Philipp und ich brachen am Montag den 27.06 sehr früh vom Maçka Campingplatz auf, wollten wir doch vor dem Verlassen der Region noch das Sumela Kloster besichtigen.


Wir hatten die Zelte unter dem Vordach der Campingplatzhütte aufgeschlagen, so dass der Tau die Zelte nicht durchnässt und unserem Aufbruch verzögert. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von dem ebenfalls Frühaufsteher Team Seidenstraße 2011, die einen Termin bei einem örtlichen Schweißer hatten und brachen auf.


Das Kloster liegt 45 km südlich von Trabzon im Altindere-Nationalpark im Zigana-Gebirge (Pontisches Gebirge) in 1071m Höhe. Es ist etwa 270 m oberhalb einer Schlucht des Altindere in den Fels gehauen und gebaut. Es ist nur über einen kleinen Wanderpfand zu erreichen. Was für uns trotz Motorradkleidung durch die Begleitung eines Hütehundes leicht viel.



Blick auf das Kloster vom Eingang aus


Philipp, Peter, Katz und Bele


farbenprächtige Freseken


verwinkelt und verschachtelt mit einigen löchern...




Das Kloster ist nicht nur für Christen sondern auch Moslems ein wichtiger Wallfahrtsort. Es ist der "Panhaghia tou Melas" (Allheilige des schwarzen Bergs) geweiht, der Mutter Jesu Christi oder für die Moslems der Mutter des Propheten Isa, von denen es auch "Meryem ana manastiri" (Mutter-Maria-Kloster) genannt wird.

 In dem Kloster waren als Reliquien unter anderem ein Splitter des Kreuzes, an dem Jesus gestorben ist. Mit dieser Kreuzreliquie wurde monatlich das Wasser aus dem heiligen Brunnen geweiht, welches die Pilger gegen alle erdenklichen Leiden nutzten.

Es war nicht einfach von den schönen Fresken und dem beruhigendem Panorama Abschied zu nehmen, aber wir hatten uns noch viele Kilometer vorgenommen.
Bele, Katz, Philipp und Peter standen etwas unter Zeitdruck, mussten Sie doch in wenigen Tagen wieder zurück in Trabzon sein um ihre Fähre nach Russland zu erreichen.
Wir schafften es über das Pontische Gebirge hinweg bis kurz hinter Agri - Schlappe 430km bei türkischen Straßenverhältnissen, die überraschender weise oftmals garnicht so schlecht waren.


Über die Berge und Pässe

An guten und schlechten Staßen entlang

Erschöpfung macht sich breit

Aber das Ziel war nah...

Der Schlafplatz war gefunden

Noch schnell kleine Reperaturen und dann schlafen...
 

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