Montag, 6. Juni 2011

Über den Horrorpass nach Montenegro



Der  Morgen des 28.05 war genau nach meinem Geschmack. Nach dem aufstehen hatten mich Mirjana, Nenad und Ilija und das Frühstücksbuffet geschmuggelt und ich konnte mich nach Herzenslust an den Köstlichkeiten voll essen.

Der Tag hatte toll angefangen aber nach der herzlichen Verabschiedung der drei nahm er eine schnelle Wendung. Nach 50km brach das Unwetter über mir aus, die Schleusen des Himmels machten weit auf und es regnete schier eimerweise.
In 1400m Höhe fing es dann an zu hageln und die Sicht wurde schlecht, die Straßenverhältnisse aber noch schlechter. Der strömende Regen hatte die Furchen im Schotterboden noch tiefer gerissen, die  Schlaglöcher verdeckt und die Sicht war auf knapp 30m geschrumpft.
Als die Schotterpiste durch Erdrutsche zur Rutschpartie wurde und sich die Wetterverhältnisse nur langsam besserten wurde der Bergpass zum Horrorpass. Geländewägen kamen nicht mehr weiter und drehten um oder harrten das Unwetter aus und ich schlug mich durch den Batz. Denn einen Umweg von 70km wollte ich nicht machen und in dem Regen ausharren schon recht nicht.


Das schlimmste war geschafft...


Der Blick zurück...

 Auf 1700m am Gipfel angekommen klarte es auf und ein beeindruckendes Panorama  wurde sichtbar!

Ein Lichtblick!


So muss das sein :)

Der Weg bis Montenegro war von dort an nicht mehr so beschwerlich, wenn auch noch recht lang.
Die Nacht blieb ich in einem Motel kurz hinter der Grenze, trocknete meine Sachen und genoss eine warme Dusche.

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