Mittwoch, 25. Mai 2011

Von Krka über Drvenik nach Ston

Es ging heute früh aus den Federn um noch Zeit für ein Frühstück vor der Abreise nach Drvenik zu haben. Wie ich von Kees und Pauline, die sich wirklich Mühe gegeben haben die wichtigsten und schönsten Reiseziele in Kroatien für mich zusammen zu fassen erfahren habe, gibt es in der Nähe von Drevnik einen schönen Campingplatz mit einer Busanbindung nach Drvenik. Von dort aus kann man mit der Fähre zu den anliegenden Inseln fahren.
Auch diesmal habe ich meine Reiseroute über möglichst kleine Straßen gewählt und war über die Straßenverhältnisse überrascht. Keine schlaglöcher, kein Schotter nur oft geflickte Teerstraßen in dennoch guter Qualität.

Auf dem Weg nach Drevnik - Übliches Landschaftsbild
Manchmal auch über Stock und Stein
Am Meer angekommen gings an der Küste entlang

 Bei einer kurzen Pause hat mich das Höhenfieber gepack und ich bin Hals über Kopf auf den nächsten Felsen gestiegen, um das Panorama zu genießen -was für ein Ausblick!

Ausblick vom Berg
Nervenkitzel pur mit Cross-Stiefeln!

Einige Kilometer weiter in Drvenik angekommen gabs auch schon die nächste Pause direkt am Meer.

Ein Schläfchen am Meer bewirkt oft wunder
Es war erst kurz nach 2Uhr als ich in Drvenik ankahm, genau die richtige Zeit für einen Mittagsschlaf. Erholt von meinem Power nap wollte ich wieder auf die Straße weiter zu meinem nächsten Ziel, nach Ston. So war ich kurzer Hand back on the Road, immer der  Küste entlang.
An dieser Stelle muss ich Pauline und Kees nochmal Danken für die tollen Reisetipps und ich hoffe das bei der Heimreise alles gut gegangen ist!

Mein Navi das Mautstraßen und Autobahnen im allgemeinen bei der Routenberechnung vermeidet hat sich für diesen Teil der Stecke etwas besonderes rausgesucht.
Es ging kleine Seitenstraßen entlang -nicht breiter als ein Auto-, durch entlegene Dörfer, verlassene Landstriche und kleine Bergpässe bis hinauf zur Kroatisch - Bosnischen Grenze. Oben angekommen traf ich den Grenzwächter beim Kartenspielen mit einem Polizisten und einem Kroaten an, der mir erklärte das die Grenze für Ausländer nicht zu passieren ist. Ich müsse zurück fahren und die Grenze an der Küste nehmen.
Der Kroate der beim Kartenspielen dabei saß erkannte an meinem Nummernschild das ich aus Deutschland bin und fing an mit mir auf deutsch zu reden. Wie sich heraus stellte machte er hier in seiner Geburtsstadt (die am Fuße des Berges liegt) Urlaub, denn eigentlich wohnt er vom Krieg vertrieben in Berlin.
Nachdem ich von meinen Reisezielen und dem Plan in den Iran zu fahren erzählt hatte, schüttelten die drei den Kopf und meinten ich sei lebensmüde. Ich konnte Sie dann doch mit meiner Begeisterung mitreißen und sichtlich angetan meinte der Grenzpförtner er könne vielleicht doch etwas für mich tun und er nahm meine Personalien auf. Zwischenzeitlich erklärten mir die anderen wie ich weiterfahren muss damit ich den Grenzposten (der für die Bosnische Seite) umfahre und zurück auf die Küstenstrße komme. Von dort könnne ich ganz normal weiter fahren.
Ich erhielt meinen Perso wieder zurück wir verabschiedeten uns und die drei wünschten mir alles Gute und eine schöne Reise.

Kurz nach dem Grenzposten
 Ich folgte dem Weg wie beschrieben und fand mich kurze Zeit später auf der Küstenstraße wieder, auf der ich bis zum Abzweig nach Ston blieb. Angekommen in Ston ging es noch 3km weiter,die Bucht hinab zum Campingplatz Prapratno. Ich stärkte mich nach dem Auspacken mit einer Suppe und Nudeln aller Tüte.

Mhhh lecker
 Mein Schlafplatz für die nächste Zeit, direkt unter jahrhunderte alten Olivenbäumen.

Mein Schlafplatz

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